Es gibt viele gute Gründe, auch als Rentnerin oder Rentner noch eine neue Aufgabe zu übernehmen. Rentnerjobs erfreuen
sich großer Beliebtheit - kein Wunder, schließlich hält die Tätigkeit viele Vorzüge bereit: Zum einen kann der Job ganz
pragmatisch als kleiner Zuverdienst genutzt werden. Einige Rentner sind auf diesen Zusatzverdienst angewiesen, wenn die
eigene Rente allein oder zusammen mit dem Lebenspartner nicht ausreicht. Andere nutzen das Einkommen aus dem Nebenjob,
um sich kleine Extrawünsche zu erfüllen oder zum Beispiel den Enkeln finanziell unter die Arme zu greifen. Je nach
Rentenverhältnis sollten hier jedoch die jeweiligen Verdienstgrenzen beachtet werden. Immer sicher liegen Sie mit
einem 400-Euro-Job bzw. Minijob, der an zwei Monaten im Jahr zumindest theoretisch auch auf 800 Euro ausgedehnt werden
kann. Bei Zweifeln und Fragen sollte man sich direkt ans Bürgerbüro des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale
Sicherung sowie der Deutschen Rentenversicherung wenden.
Ein mindestens ebenso wichtiger Grund ist das Gefühl, gebraucht zu werden. Nebenjobs halten fit, sowohl geistig als
auch körperlich. Je nach Aufgabenfeld kann der Kontakt zu (auch deutlich jüngeren) Kolleginnen und Kollegen, die
Arbeit an der frischen Luft, aber auch die jeweilige Tätigkeit selbst zum Wohlbefinden beitragen. Und nicht zuletzt
können sich Rentner dank ihrer Lebenserfahrung in vielen Bereichen besonders sinnvoll einbringen - eine Tatsache,
von der auch das Umfeld profitiert. Besonders beliebt bei Rentnerinnen und Rentnern sind dabei Tätigkeiten wie
Zeitungen und Prospekte verteilen, Mithilfe im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung, Kurier- oder Brötchenservice,
aber zunehmend auch flexible Tätigkeiten als InterviewerIn oder TestkäuferIn.
Und auch ehrenamtliche Aufgaben sollen
nicht unerwähnt bleiben - viele Rentner helfen mit großem Engagement in gemeinnützigen Organisationen, im Kindergarten
oder Wohnheim aus.
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